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Schriftenverzeichnis

 

 

 

 

►2016

 

2014

Camille Claudel. Die Flehende vom Quai de Bourbon. 2014, Psychosozial-Verlag Giessen, 2014, 263 S., € 24,90

 

Warum Körpermodifikation zur Sucht werden kann. Grüner Kreis Magazin, No 91, Wien, 2014, 22-23

 

2013 / 2001

Wieder erhältlich in unveränderter Neuauflage:

Das bulimische Syndrom. Psychodynamik und Genese. 2001, Psychosozial-Verlag Giessen, 2013, € 29,90

 

2013

Wetlands (Feuchtgebiete) – or: rage, body and hysteria. In: Moeslein-Teising, I. u. Thomson Salo, F. (Hrsg): The female body. Inside and outside. Karnac Books Ltd, London, 2013, 183-199

 

This Chapter deals with eighteen year-old Helen, protagonist of the novel Wetlands by Charlotte Roche, a 2008 bestseller. Helen seems the likely representation of a young, modern form of hysteria. With her licentious, permissive sexual life she is trying to solve her various problems. She looks for confirmation that she is desirable, tries to master her excitement resulting from her Oedipal phase and hopes to comfort her loneliness as a child of divorce. Moreover she wants to explore her body, to complete her body image and finally to restore the unity of the anatomic, visible body and the sensitive body (Leib), which was destroyed by her mother's hygiene rituals. With a very painful self-mutilation she seeks to gain control over her parents. They should re-unite as a couple, so that Helen can feel herself as a child of love, which is required for her narcissistic balance.

 

‚Surrogates - mein zweites Ich’ oder: Spaziergänge eines Querschnittsgelähmten. In: Laszig, P. (Hrsg.) (2013): Blade runner, Matrix und Avatare. Psychoanalytische Betrachtungen virtueller Wesen und Welten im Film. Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 425-441

 

Die Crux mit der künstlichen Schönheit. In: Hoefert, H.-W., u. Klotter, Ch. (Hrsg.): Gesundheitszwänge. Pabst Science Publishers, Lengerich, 2013, 208-231

Da in der spätmodernen Gesellschaft die Menschen nicht mehr dem Zwang zur Lebenserhaltung durch körperliche Arbeit unterliegen und körperliche Kraft zunehmend entbehrlich ist, wird körperliche Betätigung gemäß der allgemeinen Tendenz zur Ästhetisierung aller Lebensbereiche ästhetisch begründet, um den nutzlos gewordenen Muskeln einen Sinn zu geben. Die Formung des Körpers ziele auf ein rein ästhetisches Ideal, Muskeln würden für die Show ausgebildet, so Böhme (2003, S. 200). Dieser Notwendigkeit der Sinngebung verdankt die Wellness- und Beautyindustrie ihre Existenz und ihren Boom. Die kulturelle Entfesselung von Schönheitskonsum und Schönheitsarbeit sei zur bestimmenden Signatur der Gegenwart geworden, schreibt Menninghaus (2003, S. 10)…

Der Druck zu ästhetischer Anpassung beginnt beim medialen Beschuss mit gefälschten Körperbildern und mündet im Zwang, den faktischen Körper zu verändern (vgl. Ettl 2006). Ein ästhetischer Betrug verführt dazu, sich mittels eines invasiven Eingriffs in den Körper dem herrschenden Schönheitsideal anzugleichen, d.h., die Models besitzen die manipulative Potenz, nicht nur mental das Körperbild, sondern den realen anatomischen Körper zu beschädigen. Wie einst das Konterfei Kriegsministers Lord Kitchener an die zweieinhalb Millionen Mann zu den Waffen gebracht haben soll, manipulieren die Modelbilder Millionen in die irreversible Körperverletzung. Der mediale Beschuss zeigt seine Militanz: Die Bilder schlagen zu. Unterdorfer spricht von „Massaker unter der Haut“ (2009, S. 196). S. Becker vom „Schlachtfeld Unterbauch“ (2003, S. X). Damit zeigen die alltagsfernen Geschöpfe der Schönheitsindustrie die Wirkung von Ideologien politischer oder religiöser Natur, die tödlich sein kann. Ihre Macht reicht inzwischen soweit, der Lebensentwurf der heranwachsenden Generation zu bestimmen, wenn dieser vorschwebt, Model zu werden und wider jede finanzstrategische Anlagevemunft einzig in die Bioaktie Körper investiert. Das Unechte, die Täuschung wird zur Sozialisationsagentur, ein trompe d'oeil zum Lebensentwurf. Es geht also bei der Schönheitsarbeit um viel mehr als nur um Schönheit.

 

2012

In der 'Siedehitze der Übertragung'. Die Neuedition der Briefwechsel Georg Groddecks mit Freud und Ferenczi. In: Zeitschrift f. psychoanalytische Theorie und Praxis, 28. Jg, Heft 2, 2012, 217-234

 

Hilferuf aus dem Reich der toten Seelen. Zu Lilly Lindners Roman ‚Splitterfasernackt’. Psychosozial, 35. Jahrgang, Nr. 130, 2012, Heft IV, 105-127

Der Titel des Buchs könnte in die erotische Ecke verfuhren, wäre nicht spätestens auf Seite 64 klar: Es geht nicht um aufreizende Körperlust, sondern um eine Seele, die sich splitterfaser­nackt fühlt. Die Ich-Erzählerin ist sechs Jahre alt, als sie von einem Nachbarn vergewaltigt wird. Damit ist ihre Kindheit zu Ende, ihr Leben ein Trümmerhaufen. Sie »beschließt«, den Eltern nichts zu sagen. Fortan ist sie gezwungen, das Verbrechen irgendwie zu bewältigen. Mit 17, in­zwischen magersüchtig, zieht sie in eine eigene Wohnung, wird wieder vergewaltigt und beginnt schließlich in einem Bordell zu arbeiten, denn ihr Körper, so ihr nüchternes Resümee, gehört schon lange nicht mehr ihr. Also kann sie damit wenigstens Geld verdienen.

Wortgewandt, intelligent, mit sensibler Introspektion, frei von Larmoyanz, aber voller Sarkasmus beziffert die Autorin ergreifend ihr Erleben von den Ereignissen und vermittelt dem Leser eine Ahnung vom Ausmaß ihrer Seelennot. Allerdings ist die Wucht ihrer Erlebnisse bis­weilen kaum sprachlich zu fassen, denn: »Wort­gewalt ist nichts. Gegen nackte Sexgewalt« (S. 108). Psychoanalytiker sind dankbar für Fallgeschichten, die mit Sprache und Metaphern spielen. So in Splitterfasernackt, einem Buch, das Einblick in den Vorgang traumabedingter Abspaltung des Körpers gewährt, in die Bildung eines frühreifen falschen Selbst, in verschiedene Modi einer Traumaverarbeitung und in die Wirk­weise von Ana/Mia bei Essgestörten; Einblicke, die für denjenigen, der sich berufsmäßig mit diesen Dingen zu beschäftigen hat, unschätzbar sind. Publizierte autobiografische Fallgeschichten haben überdies den Vorzug, den Analytiker vom Verdacht zu entheben, Angaben suggeriert zu haben, was manche der Psychoanalyse gerne vorwerfen, um deren Theorie und Praxis vom Tisch fegen zu können.

Es ist nicht neu, was Splitterfasernackt schildert, und auch nicht provozierend, wie der Klappentext behauptet. Es reicht, dass der Text erschütternd ist und den Atem stocken lässt. Wir wissen, dass der Mensch sich unter dem Ein­druck starker Affekte oder Extrembedingungen von seinem Körper trennen kann. Wir wissen, dass Prostituierte, aber auch Essgestörte, häufig Missbrauchserfahrungen in ihrer Kindheit erlei­den mussten. Aber in Lindners Buch bekommen wir Metaphern und detailreiche Beschreibungen an die Hand gereicht, wie wir uns das Erleben von den Ereignissen vorzustellen haben.

Und natürlich wird gegrantelt. Manche bezweifeln die Darstellung, insbesondere Details. Aber Freiheit der Schilderung ist das Recht der Autorin, zugleich auch die Gefahr, in die sie sich begibt, schreibt sie doch einen Roman über ihr Leid. Der Leser geht bei einem solchen Thema schnell in die Abwehrposition, vergessend, dass er es nie, auch nicht bei noch so sachlichen Darstellungen, mit faktischer Realität zu tun hat, sondern mit dem Erleben von Fakten, mit erlebnisverformter Überarbeitung. So ist die Kindheit und alles Weitere, von dem in Splitterfasernackt erzählt wird, nie reale Kindheit, sondern nach­trägliche Rekonstruktion, nie faktische, sondern psychische Realität….

 

2011

Körpermodifikation, Körpermanipulation, Objektmanipulation. Der Fall Helen Memel. In: Psychoanalyse im Widerspruch, 45/2011, Psychosozial-Verlag, Gießen, 39-62

Anhand des Romanes Feuchtgebiete von Charlotte Roche, Bestsellers des Jahres 2008, der gegen den aktuellen Hygienewahn anschreibt und in der Presse Befürworter und Donnerer auf den Plan gerufen hat, werden Motive, Affekte und Phantasien erörtert, die auch Gegenstand des Schönheitskults sind und den ihm eigenen Körpermodifikationen zugrunde liegen dürften. Die Protagonistin schwelgt schamlos und mit großer Unruhe in den Lenden in ihren Feuchtgebieten und den Körperausscheidungen, weshalb dem Roman ein gewisser odor mali anhaftet, aber den Vorzug hat, unversperrten Zugang zum vom Kulturmenschen Abgewehrten zu ermöglichen. Der Roman wird zum Rohstofflager psychischen Materials. Wir werden Zeuge hygiene­bedingter Übererregung, aber auch, wie die Protagonistin versucht, sich ihren durch Hygiene weggeschwemmten Leib wieder anzueignen. Schließlich zeigt sie, wie sie durch eine Selbstverletzung ihrem Wunsch manipulativ Nachdruck verleiht, ihre geschiedenen Eltern mögen wieder ein Paar werden.

 

 

2010

Dünn-dünner-Lollipopgirl. Körper im Internet. In: Psychosozial, Jg.33 (2010) Heft IV, Nr. 122, 63-77

Lollipopgirl? Nie gehört? Nie gehört! Ein Lollipopgirl will eine Figur haben wie ein Lutscher am Stiel - wie ein Lolli eben. Es wünscht sich einen streichholzdünnen Körper mit lediglich einer einzigen Rundung - dem Kopf. Auf gewisse Weise wären alle Magersüchtigen gerne Lollipopgirls. Lollipopgirl ist der Superlativ von dünn. Danach käme nur noch der Exitus. Man kann sich von Lollipopgirls ein Bild machen, googelt man mit dem Stichwort »Thinspiration« im Internet. Es öffnet sich Galerie um Galerie mit tausend und abertausend Fotos von mal mehr, mal weniger abgemagerten Frauen.

Thinspiration? Nie gehört? Thinspiration, kurz Thinspo, ist eine Wortschöpfung aus dem Englischen »thin« und »inspiration«. Bei Thinspos handelt es sich um Fotos oder Videoclips, die absichtlich dünne bis extrem dünne Frauen oder auch nur Körperteile von ihnen zeigen. Sie sollen die Message verbreiten, hervorstehende Knochen sähen reizvoll aus, und treu der Losung »Dünner geht immer« zum Abmagern anregen und beim Durchhalten der empfohlenen Extremdiäten helfen. Kurzum, sie sollen zur Lollipopfigur motivieren. …

Der Pro Ana-Kult macht die Magerkeit anbetungswürdig, den Hunger zur Sache des Teufels. Der Kult unterscheidet sich mit seiner Körpervorstellung, seiner Sphinktermoral in keiner Weise von der des Schönheitskults mit seinem Hygiene- und Körperputzwahn und »Freundin Ana entpuppt sich als das, was Anas, Mias oder Thinas von früh an kennen: als eine unter dem Diktat eines hohen Ichideals stehende, selbst­bezogene Freundin/Mutter, von Emma treffend als »Göttin« bezeichnet. Lollipopgirl ist ihr ergebenes Kind.

Ausgehend von den auf ProAna-Websites ausge­stellten Bildern von zum Teil schwerst magersüch­tigen Frauen, den sogenannten »Thinspirations« (kurz: Thinspos), die als Anreiz und Werbung für Magersucht gedacht sind, werden Spuren verfolgt, die Hinweise auf eine Tendenz geben, das anonyme Internet zu personifizieren, worüber sich nach und nach auf den ProAna-Websites für die Krankheit typische Beziehungsfiguren durchsetzen, welche die Kommunikatiuonsformen, die Wünsche, Hoffnungen und Ängste der UserInnen der Websites bestimmen. Eine entscheidende Spur ist das Angebot von ProAna an die UserInnen, ihnen »Freundin« sein zu wollen. Dieses Angebot wirkt wie eine Einladung zur Reinszenierung von Beziehungserfahrungen aus der Frühzeit der Krankengeschichten von an Anorexie Erkrankten.

 

 

2008

"Feuchtgebiete" oder die Wiederkehr des Leibes. 2008, www.psychoanalyse-aktuell.de

 

2007

Die Seele der neuen Leiden: der Körper. In: "Die neuen Leiden der Seele". Das (Un-)Behagen in der Kultur. Tagungsband der DPV zur Herbsttagung 2007

 

2006

Mythos Essstörung. 2006, www. psychoanalyse-aktuell.de

 

Geschönte Körper - geschmähte Leiber. Psychoanalyse des Schönheitskultes. Tübingen: Edition Diskord, 2006, 238 S.

 

Der Kampf zwischen Ichideal und Überich. In: Jungbloed-Schurig, u. (Hrsg.) Ich esse deine Suppe nicht. Psychoanalyse gestörten Essverhaltens, Frankfurt: Apsel & Brandes, 2006, 38-89

 

2005

"Ich gab die Sache verloren". Rezension zu: Borens, R., Fellmann, U. & Kläui, Ch. (Hrsg): Wunde Körper - Wunde. Zur Psychoanalyse der Psychosomatik. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2001. In: Zeitschrift f. psa Theorie u. Praxis, Jahrgang XX, 2005, 1/2

 

2004

Schlau die Natur ändern. Die Verschiebung der Referenz zwischen Körper und Bild. Psychosozial, 27 Jg. (2004) Heft IV (Nr.98). 27-42

 

Jung und Alt investieren Rekordsummen in Bekleidung, Kosmetik und Düfte. Auf Groß­veranstaltungen wie der Love Parade werden Körperfeste gefeiert. Der Körper wird zum Abenteuerspielplatz, zum Experimentierfeld, zum wichtigsten Kapital. Er ist zum Zentrum der Erlebnisgesellschaft geworden.

Das scheinbar Natürliche am Menschen, sein Körper, ist keine anthropologische Konstante, sondern war von jeher Einschreibefläche und Ort kultureller Deutungen (vgl. Barkhaus u. Fleig 2002, S. 15f.). Von der Kanzel herab wurde die Kleiderordnung festgelegt und bildlich vorge­schrieben, wie man den Körper zu handhaben hatte, welche Manipulationen am Körper durch­geführt werden durften und wie er zu begraben war. Der Körper ist Produkt der Geschichte (vgl. Sarasin 2001), Produkt »einer sozialen Konstruk­tion von Natur« (Flach 2003, S. 24), Produkt von Disziplinartechniken. Die Produktion von Körpern war immer eine Frage der Macht von Institutionen oder Wissenssystemen, von Foucault als Bio-Politik bezeichnet. Insofern ist es z. B. berechtigt, von einem Körper »made in Germany« zu sprechen (vgl. Siecaup).

Was Menschen sich in verschiedenen Epochen je als »den« Körper vorstellen, was sie als ihren Körper erfahren, organisiert sich nach Bildern, die den jeweiligen Technologien folgen. So gab bis ins achtzehnte Jahrhundert die mimetische Technologie, der kunsthand­werkliche Automat, die Leitikone ab. Mit der Ente von Jacques Vaucanson oder dem Schach­türken des Barons von Kempelen trat die Maschine in Konkurrenz zum Körper (vgl. Fleig 2002). Es folgte der »transzendentale

Typus« der industriellen Revolution des neun­zehnten Jahrhunderts, der Körper als Motor, der Energie umwandelt, und schließlich der »digi­tale Typus« des späten zwanzigsten Jahrhun­derts, der flexible, netzwerkartig organisierte Körper des Immunsystems (Rabinbach 2002).

Die Pluralisierung der Gesellschaft hat zur Auflösung all jener Verbindlichkeiten geführt, welche im Verlauf der Geschichte Körpermodel­le vorgegeben haben. Die Dimension, welche der zeitgenössische Körperkult erreicht hat, geht über bisher Dagewesenes hinaus. Dabei werden die geistigen und weltlichen Obrigkeiten von einst heute von der Obrigkeit Bildmedien ab­gelöst….

Natürliche Schönheit, wie sie die jungen Mäd­chen zeigen, beinhaltet demzufolge auch die Kastration. Verdächtig macht sich Schönheit dort, wo sie die Kastration unterschlagen will. Das I lässliche, Schreckliche, Lächerliche müsse dem schönen beigemischt werden, so Kant. Eine allzu reine Kunst mache durch lauter Süßigkeit unwohl, schön sei nur, was eben nicht nur schön sei (vgl. Wirtz 1999). Und darum hat auch die Hässlichkeit ein Recht auf ihre eigenen Gottheiten: Hephaistos, behaart, rußig, stiernackig, hinkend, und Baubo, auf einem Schwein reitend, ihre Vulva lachend darbietend. Francois Villon besang seine fette, ranzende Margot, Baudelaire die grobe Haut seiner geliebten Jeanne Duval, Thomas Bernhard liebte nur österreichische Baubos und Karl II. von England mochte, nachdem er von den Schönen genug hatte, angeblich nur noch Hässliche. Von diesen hatte er vierzehn uneheliche Kinder Nenning 1995). Ich habe den Schönheitswahn als Angstsym­ptom und als auf einer Idolisierung des Idealkör­pers basierend vorgestellt. Angst aber lähmt und Idolisierung endet in Erstarrung. So bleibt zum Schluss nur die Vermutung, das Gegenteil der Schönheit sei nicht die Hässlichkeit - sondern die Lebendigkeit.

 

2001

Das bulimische Syndrom. Psychodynamik und Genese. Tübingen, Edition Diskord. 2001, 448 S.

 

1996

„Vögel mit langen Fingern“ oder: Die Macht der Bilder. In: Zschr. f. psa. Theorie und Praxis, XI, 1, 1996, 112-122

 

Die direktive Therapie der Bulimie aus analytischer Sicht. In: Zschr. f. psa. Theorie und Praxis, XI, 3, 1996, 277-304

 

1994

Eine Sisyphosade: Jules Supervielles "Das Kind vom hohen Meere". In: Zschr. f. psa. Theorie und Praxis, 9, 1994, 43-66

 

1993

Literatur und Psychoanalyse - ein Vorwort. In: Zschr. f. psa. Theorie und Praxis, 8, 1993, 127-132

 

1992

Rauh, aber keineswegs herzlich. Der Autor und sein Kritiker - Aspekte einer Psychodynamik. In: Zschr. f. psa. Theorie und Praxis, 7, 1992, 145-169

 

Die neue Lust auf Kind? Über die Ambivalenz elterlicher Gefühle. In: Theorie und Praxis der Sozialpädagogik, 6, 1992, 367-369

 

1991

Der Familienroman. In: Zschr. f. psa. Theorie und Praxis,6, 1991, 3-34.

 

Rezension: Landauer, Karl: Theorie der Affekte und andere Schriften zur Ich-Organisation. In: Zschr. f. psa. Theorie und Praxis,6, 1991, 432-438

 

1990

Tödliche Identifizierungen. In: Zschr. f. psa. Theorie und Praxis,5, 1990, 355-362

 

1989

Psychoanalyse und Pädagogik. Zum 50. Todestag von Sigmund Freud. In: Theorie und Praxis der Sozialpädagogik 4/1989. 215-219.

 

1988

Bulimia nervosa - die heimliche unheimliche Aggression. In: Zschr. f. psa. Theorie und Praxis, 3, 1988, 45-76

 

1987

Zur Bedeutung des Kindergartens im Sozialisationsprozeß. In: Jahrbuch der Kindheit. Gefördert und mißhandelt. Bd. 4. 1987, Beltz. Weinheim u. Basel, 89-111.

Kein Vater, keine Mutter, kein Geld. Überlegungen zu einer Erzählung Guy de Maupassants. In: H. Reiser u. H.-G. Trescher (Hrsg.): Wer braucht Erziehung? Mainz. Grünewald, 1987, 88-llo.

 

Rezension: Langsdorff, M.: Die heimliche Sucht, unheimlich zu essen. Psyche, 41, 1987, 562-565

 

1985

Von Zeit zu Zeit seh’ ich die Alten gern. Überlegungen zum Verhältnis von Großeltern und Enkeln. In: Theorie und Praxis der Sozialpädagogik (TPS) 3/1985. Luther-Verlag Bielefeld. 159-161

 

1984

Wes das Herz voll ist, des gehet der Mund über. Betrachtungen zu einer Form schulischer Interaktion. In: Jahrbuch der Kindheit - Kinderleben in Geschichte und Gegenwart. Bd.l. Beltz Weinheim u. Basel 1984, 51-86

 

1983

Wer nicht hören will muß fühlen. Zum Problem des Agierens in Kindertagesstätten. In: A. Leber u.a.: Reproduktion der frühen Erfahrung. Psychoanalytisches Verständnis alltäglicher und nicht so alltäglicher Lebenssituationen. Fachbuchhandlung für Psychologie -Verlagsabteilung. Frankfurt 1983. 35-54.

 

Geliebter Störenfried. Ein Kindergartenkind zwischen Widerstand und Anpassung. In: A. Leber u.a.: Reproduktion der frühen Erfahrung. Psychoanal. Verständnis alltäglicher und nicht so alltäglicher Lebenssituationen. Fachbuchhandlung f. Psychologie - Verlagsabtlg. Frankfurt 1983. 55-75.

 

1982

Ausflug ins Überschwemmungsgebiet. In: Kindheit. 4.Jg. 1982, 297-320.

 

1981

Beziehungsfeld Kindergarten. Zur psychischen Situation des Kindergartenkindes. Ettl, Th., Waltenberg, D., Ziller, H. (Hessisches Sozialministerium (Hrsg.), 1981

 

1977

Zur Bedeutung von Nachahmung und Identifizierung im Sozialisationsprozeß Sozialisation im Lichte der Genfer Schule und der Lehre J. Lacans. Bremen 1977